Das Tagebuch zur Extensivierung

Welche Arbeiten fallen bei der Renaturierung einer Wiesenfläche an? Ist das anstrengend? Macht das Spaß? Wie lange dauert das? Muss man dafür Biologin sein? Wie reagieren die Anwohner und Spaziergängerinnen? Wie die Hundehalter? Muss ich Angst vor den Bienen haben? Und was ist eigentlich mit den Zecken? – Auf dieser Seite begleite ich mein Wiesenprojekt mit einem kleinen Logbuch, für all jene, die ähnliche Pläne haben. Die Beiträge werden laufend ergänzt.

2020

Mai

Eine Woche Regen Anfang Mai hat der Wiese nach wochenlanger Trockenheit einen ordentlichen Schub gegeben.

April

Jeden Tag gibt es derzeit etwas Neues auf der Wiese zu sehen. In diesem Beitrag liegt der Schwerpunkt deshalb auf den Fotos.

Weil das Gras Mitte April schon kniehoch steht, beginne ich eine kleine Fläche zu sensen. Der Frühling kommt nun in großen Schritten.

Februar

Im Februar renne ich dem Laub hinterher, notiere den Gehölzverbiss und freue mich über die ersten Frühblüher. Mit dabei: Feldhase, Wiesenkater und immer wieder: Hundebesitzer.

Januar

Da das Wetter auch im Januar vorwiegend mild und regnerisch bleibt, mache ich endlich einen sinnigen Pflanzplan und setze einige Gehölze ein und um.

Das Auffüllen der Eidechsengrube will kein Ende nehmen; wie viele Eimer Kies sind wohl bisher darin verschwunden? Neben der Schlepperei bleibt mir trotzdem noch Zeit, neue Pflanzen und Tiere zu entdecken.

Bei aktuell zehn Grad und Sprühregen ist auf der Wiese nicht allzu viel zu tun. Eigenlich ideales Wetter für Pflanzarbeiten.

2019

November

Nachdem der November so mild verläuft, sind typische Herbstarbeiten angesagt: Laub rechen, ein weiteres Mal sensen, Rosen pflanzen, Ampfer stechen...

September

Ein paar sonnige Tage sind angesagt, und ich beschließe mit der Herbstmahd zu beginnen. Weil es nachts schon empfindlich kühl ist, habe ich einen Heureiter zum Trocknen gebaut.

August

Das Rätsel der schwarzen Walnüsse hat sich gelöst.