Das Tagebuch zur Extensivierung

Welche Arbeiten fallen bei der Renaturierung einer Wiesenfläche an? Ist das anstrengend? Macht das Spaß? Wie lange dauert das? Muss man dafür Biologin sein? Wie reagieren die Anwohner und Spaziergängerinnen? Wie die Hundehalter? Muss ich Angst vor den Bienen haben? Und was ist eigentlich mit den Zecken? – Auf dieser Seite begleite ich mein Wiesenprojekt mit einem kleinen Logbuch, für all jene, die ähnliche Pläne haben. Die Beiträge werden laufend ergänzt.

2020

Juli

Hatte ich geschrieben, dass der Juni der Sensenmonat bleibt? Ach je... Jeder Monat ist ein Sensenmonat.

Juni

Im Juni bin ich vor allem mit Sensen beschäftigt, wie schon 2019. Aber die Mengen an hohem Gras sind kaum zu bewältigen, Gut, dass die obere Wiese nicht so hoch steht.

Mai

Eine Woche Regen Anfang Mai hat der Wiese nach wochenlanger Trockenheit einen ordentlichen Schub gegeben.

April

Jeden Tag gibt es derzeit etwas Neues auf der Wiese zu sehen. In diesem Beitrag liegt der Schwerpunkt deshalb auf den Fotos.

Weil das Gras Mitte April schon kniehoch steht, beginne ich eine kleine Fläche zu sensen. Der Frühling kommt nun in großen Schritten.

Der Maulwurf sabotiert meine Eidechsenhöhle, die Ringeltauben verschmutzen den Walnussbaum, die Elstern räumen den Futtertisch ab. Mit manchen Tieren habe ich so meine Probleme...

März

Der März auf der Wiese stand ganz im Zeichen von Aufräumarbeiten, und das hieß: Laub, Laub und nochmals Laub wegschaffen.

Februar

Nachdem die bestellten Wildrosen und das noch fehlende Saatgut am gleichen Tag angekommen sind, nutze ich die vielen Regenschauer, um beides in die Erde zu bringen.

Im Februar renne ich dem Laub hinterher, notiere den Gehölzverbiss und freue mich über die ersten Frühblüher. Mit dabei: Feldhase, Wiesenkater und immer wieder: Hundebesitzer.

Januar

Da das Wetter auch im Januar vorwiegend mild und regnerisch bleibt, mache ich endlich einen sinnigen Pflanzplan und setze einige Gehölze ein und um.