Das Tagebuch zur Extensivierung

Welche Arbeiten fallen bei der Renaturierung einer Wiesenfläche an? Ist das anstrengend? Macht das Spaß? Wie lange dauert das? Muss man dafür Biologin sein? Wie reagieren die Anwohner und Spaziergängerinnen? Wie die Hundehalter? Muss ich Angst vor den Bienen haben? Und was ist eigentlich mit den Zecken? – Auf dieser Seite begleite ich mein Wiesenprojekt mit einem kleinen Logbuch, für all jene, die ähnliche Pläne haben. Die Beiträge werden laufend ergänzt.

2019

November

Informationen aus erster Hand vom Bielefelder Umweltbetrieb, vom regionalen Forstamt und den Biologischen Stationen – das gab es bei der Jahrestagung des NWV Bielefeld.

September

Ein paar sonnige Tage sind angesagt, und ich beschließe mit der Herbstmahd zu beginnen. Weil es nachts schon empfindlich kühl ist, habe ich einen Heureiter zum Trocknen gebaut.

August

Das Rätsel der schwarzen Walnüsse hat sich gelöst.

Manchmal weiß man schon während des Tuns, dass das, was man gerade tut, nicht das ist, was man eigentlich wollte. Dann innezuhalten und auszusteigen, ist eine kluge Sache. Ich habe es diesmal nicht geschafft.

Juli

Als frisch gebackene Wiesenpatin möchte ich am liebsten gleich loslegen mit dem Sensen, aber ähm.. ich habe ja noch gar keine Sense. Der Umweltbetrieb mäht also doch noch einmal und ich beschließe blauäugig, den Mulch zusammenzurechen.